PG Oberleichtersbach-Schondra

Wendungen im Leben

Habt Ihr schon einmal eine Kehrtwende in Eurem Leben vorgenommen oder vornehmen müssen?

Beruflich, privat oder gesundheitlich?

Bestimmt haben viele von Euch schon einmal oder sogar öfters die Richtung verändert.

  • Berufliche Veränderungen beim Arbeitsplatz oder Umschulung zu einer anderen Tätigkeit.
  • Private Veränderungen durch Umzug, Trennung oder Heirat.
  • Gesundheitliche Probleme oder Rückschläge, die eine andere Lebensweise nach sich ziehen.

Aber so eine richtige Wende um 180 Grad haben sicherlich noch nicht viele erlebt oder bewusst vorgenommen.

Ich selbst tue mir sehr schwer mit Veränderungen jeder Art und stelle dann aber im Nachhinein fest, dass Vieles gar nicht so schlecht war und jede Veränderung auch Chancen beinhaltet.

Und wie ist es Euch dabei ergangen?

Oder hat uns die Corona-Krise sogar zu umdenken oder umdrehen gebracht?

Hier am Buswendeplatz stehen wir symbolisch für die Wendungen in unserem Leben. Der Bus hat hier die Möglichkeit ohne große Mühe seine Richtung komplett zu ändern und seinen Weg neu zu beginnen. Und der Busfahrer sieht seinen neuen Weg nun aus einer anderen Perspektive.

In der Bibel gibt es das sogenannte Damaskuserlebnis. Da wird erzählt, dass Paulus, der die Christen mit aller Härte verfolgte, auf dem Weg nach Damaskus dem auferstandenen Jesus Christus begegnet und in der Folge in seinem Leben eine 180-Grad-Wende vollzieht.

Diese Wandlung vom Saulus zum Paulus, wie oft sprichwörtlich gesagt wird, ändert den Menschen Paulus komplett. Er wurde zum Christen und durch seine Missionsreisen zum großen Völkerapostel.

Denn Paulus macht sich auf den Weg. Nicht nur unter den Juden, sondern in ganz Kleinasien ist er unterwegs und verkündet das Wort Gottes.

Dort wird er noch einmal mit einer Veränderung konfrontiert. In einer Vision wird er gebeten: „Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns!“.

Und Paulus macht sich erneut auf den Weg. Diesmal ruft der Kontinent Europa nach dem Völkerapostel und bittet ihn um Hilfe, um die Hilfe des Evangeliums.

Paulus betritt wieder Neuland und bringt das Evangelium nach Europa.

Vielleicht, vielleicht betreten wir in, während und nach der sogenannten Corona-Krise auch so etwas wie Neuland. Auch kirchlich, im Großen wie im Kleinen.

Das ist sicher eine Herausforderung, aber auch eine Chance.

Und so möchte ich die gleiche Einladung und Bitte aussprechen wie der visionäre Mazedonier. Und ich wende mich an den Heiligen Geist, der auch die Reisen des Paulus gelenkt und begleitet hat und bete:

Komm herüber und hilf uns!

Komm herüber und hilf uns, dass wir aus der Kraft des Evangeliums Zukunft gestalten und die nötigen Schritte tun.

Amen.

Gerhard Schmitt

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