PG Oberleichtersbach-Schondra

Unser Jahresmotto „... und seht wie freundlich der Herr ist.“ gefällt mir sehr gut und ganz besonders das Bild mit dem Blumenstrauß. Da reicht mir jemand einen wunderbaren Blumenwiesen-Strauß entgegen, am liebsten möchte ich zupacken, ihn annehmen.

Für mich steckt in diesem Bild – das Weiterreichen eines Blumenstraußes – eine Aufforderung. Gott fordert mich auf, seine Freundlichkeit weiterzugeben. Hört sich einfach an, ist es aber nicht.
Vor Jahren schon, damals war ich noch Studentin, machte ich einen kleinen Versuch. 15-20 Minuten lang war mein täglicher Gang in die Uni, meistens traf ich unterwegs dieselben Personen, kaum einer lies es sich anmerken, dass man sich regelmäßig sieht. Ich beschloss den ganzen Weg mit einem Lächeln zu gehen. Wie reagiert die Umwelt dann auf mich? Puh..., nach ein paar Metern wurde mir klar: Das wird nicht einfach. 20 Minuten lang, dauerhaft zu Lächeln ist für die Backenmuskulatur anstrengend. Immer wieder ermahnte ich mich dazu, zu lächeln. Wie reagiert die Umwelt nun auf mich? Die meisten gingen wie jeden Morgen ihren eigenen Weg. Ein paar Kinder erwiderten das Lächeln und die Männer der Müllabfuhr lächelten und grüßten sogar. Das freute mich sehr, wenigstens ein paar Menschen konnte ich anstecken. Über längere Zeit habe ich das jeden Tag nicht durchgehalten. Aber ab und zu, probierte ich es wieder aus.
Und für mich persönlich stand einmal mehr fest, das anonyme Stadtleben ist nichts für mich.

Marie Müller

Meine Gedanken zum Jahresmotto

Monat Oktober von Marie Müller

Unser Jahresmotto „... und seht wie freundlich der Herr ist.“ gefällt mir sehr gut und ganz besonders das Bild mit dem Blumenstrauß. Da reicht mir jemand einen wunderbaren Blumenwiesen-Strauß entgegen, am liebsten möchte ich zupacken, ihn annehmen ...

Monat August von Reinhilde Beck

Die Freundlichkeit des Herrn ist für mich darin erkennbar, dass er uns allen das Leben geschenkt hat und eine Welt erschaffen hat in der es sich wunderbar leben ließe.... Wenn, ja wenn ...

Monat Juli von Christine Platzer

"UND SEHT, WIE FREUNDLICH DER HERR IST" Ich sehe mir gerne den WhatsApp Status meiner Freunde an. Klar ist da die Frage ob ich immer und alles posten muss, was ich gerade mache… Und trotzdem sieht man da doch, was Menschen bewegt ...

Monat Juni von Christa Schmäling

Gott ist ein freundlicher Gott, wahrnehmbar mit den verschiedenen Sinnen. SICHTBAR wurde für mich diese Freundlichkeit in Form von Farbe, Licht und Bewegung u.a. in den Lichtkreuzen von Ludger Hinse, als ich sie vor einigen Jahren in Würzburg sah – und natürlich im letzten Jahr auch in unseren Kirchen. Nein – es war mehr als nur ein SEHEN. Hier wurde etwas spürbar und erlebbar tief im Innersten. ...

Monat Mai von Brigitte Schöberl

"UND SEHT, WIE FREUNDLICH DER HERR IST":  Er war da Im letzten Monat tauchte Jesus plötzlich in Schondra auf. Eine alte Frau hatte beim Bäcker eingekauft. Die Tasche war ganz schön schwer geworden. Er war mit seinem Fahrrad unterwegs, nahm die schwere Einkaufstasche auf den Gepäckträger und brachte sie zur Wohnung der alten Frau ...

Monat April von Julia Beck

"Und seht, wie freundlich der HERR ist": So lautet unser Jahresmotto, das uns in großen Buchstaben und mit einem bunten Blumenstrauß untermalt aus jedem Altarraum unserer Pfarrgemeinde entgegen leuchtet. Aber was bedeuten diese Worte aus Psalm 34,9 eigentlich? Wo können wir die Freundlichkeit des Herrn sehen, fühlen oder sogar schmecken? In unserem Alltag erlebbar werden lassen ...

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